Donnerstag, 29. April 2010

Pepper gegen Dr. House

Das ich je so einen Fernsehheini antreten muss, habe ich mir auch nicht träumen lassen. Dienstag Abend fahr ich zu meiner liebsten Freundin, nachdem sie mir vorher am Telefon erklärt hat wie Scheiße sie drauf ist. Nach einer brandaktuellen Trennung hängt die Seele ganz schön durch und etwas Freundinnen-Trost ist vonnöten und immer gern genommen - dachte ich zumindest.

Doch dann, nach einem kleinen Abendessen (das ich gesponsert habe) und ein paar Trosteinheiten, sollte ich PC-technisch mal nach dem Rechten sehen. Und sie pflanzt sich gemütlich aufs Sofa und holt sich diesen Arzt ins Wohnzimmer, weil, der kommt nämlich pünktlich und regelmäßig einmal in der Woche zu ihr. Das will und darf man ja nicht verpassen. Derweil hocke ich 3 Schritte von ihr entfernt vor ihrem dämlichen Email-Programm, das nicht mehr funzt, weil der Herzschmerzauslöser ein paar klitzkleine Veränderungen vorgenommen hat!

Auch auf die Gefahr hin total engstirnig zu erscheinen: DAS hätte es in früheren Zeiten bei uns nicht gegeben, dass der menschliche Kontakt hinter der Mattscheibe zurück steht. Ich fand das richtig furchtbar - aber ich bin ja diejenige (lt. ihrer Aussage von neulich) die an Wärme und Herzlichkeit verloren hat- ah ja............

1 Kommentar:

bluhnah hat gesagt…

sowas hab ich bisher noch nicht erlebt...
aber man lernt nie aus ;-)
liebe grüße
bluhnah